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Unternehmensführung
Es ist nicht entschuldbar, es ist sogar paradox, wenn
Unternehmensführungsrichtlinien, die das Wesentliche einer Firma
ausdrücken, von Außenseitern, von Rechtsanwälten, von
Investoren oder von Revisoren vorgeschrieben würden!
Da sie als ein wesentliches Merkmal für eine korrekte
Bewertung des Unternehmens von den Investoren gelten, verdienen sie
sogar eine Veröffentlichung.
Wurde bei diesem Thema bisher die Unterstützung
der Minderheitsaktionäre und der Anspruchsberechtigten hervorgehoben,
wird sich heutzutage auf die Wahrhaftigkeit allgemeiner Aussagen und
die globale Ethik konzentriert. Aber ein gleichbleibendes Dogma wird
noch immer für moderne Unternehmen vermißt, da dieses nicht
auf der Opposition zwischen Kapitalgebern und Arbeitnehmern basiert,
sondern auf der konstruktiven Dreiecksbeziehung zwischen Finanzier,
Arbeitnehmern und Kunden, oder - etwas komplexer - Aktionären,
Angestellten und Anspruchsberechtigten.
Dieses dreiecksbezogene Rahmenkonzept schützt gegen
häufige (kontinuierliche) Verwirrung zwischen Unternehmern und
Investoren, implizit präsentiert in Europa als Interessenkonflikt
in bezug auf die Angestellten.
Wie der Geisteszustand schützt eine solche Dreiecksbeziehung
auch vor einem zu großen Durcheinander in der gegenwärtigen
Stimmung, die zwischen Investoren (mögliche Aktionäre) und
Finanzanalytiker (Anspruchsberechtigten), oder symmetrisch: das zwischen
Angestellten oder Personalrepräsentanten und professionellen Konsortien
oder Gewerkschaften (Anspruchsberechtigten) auftreten kann.
Unserer festen Meinung nach ist die Aufrecherhaltung
einer dynamischen Balance zwischen Aktionären, Angestellten und
Anspruchsberechtigten die wichtigste Aufgabe der Unternehmer.
Angesichts dieser Betrachtungsweise ist ausdrücklich
das Sicherstellen unserer Verpflichtung und ihrer konsequenten Verbesserung
von größter Wichtigkeit.
(Für weitergehende Informationen wenden Sie sich
bitte an myd@dolphin-integration.com)
Unsere Richtlinien der Unternehmensführung können
wie folgt ausgedrückt werden :
Das Unternehmen ist souverän.
Das bedeutet, daß keine externe Autorität strategische Entscheidungen
außerhalb der gesetzmäßigen Führung der Vorstandsversammlung
behindern kann. Das hat zur Folge, daß sich das Top-Management
umfassend und unabhängig einem dauerhaften Erfolg widmen kann,
um unserer eigenen ausgleichenden Strategie für die Dreiecksbeziehung
zwischen den Aktionären, den Angestellten und den Anspruchsberechtigten
zu verfolgen (*).
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Gehalt und Begünstigungen von Top-Managern basieren
auf deren Verdiensten: für den Präsidenten werden sie durch
das Komitee für die Entlastung des Direktors vorgeschlagen, rational
besprochen von Direktoren, dann der Vollversammlung der Aktionäre
erläutert; dies soll hauptsächlich dazu dienen, die Widersprüche
der Notwendigkeiten zwischen den kurzfristigen Profiten und dem langfristigen
Wachstum zu begegnen.
Die Strategie der Angestelltengehälter basiert
ebenso vollständig auf deren Verdiensten, aber diese werden von
dem Top-Management auf einer Teambasis als Gerechtigkeitsgarantie behandelt;
einzelne Gehälter werden vertraulich gehalten, aber die Grundregeln
für Entscheidungen und Kollektivstatistiken werden offen den gewählten
Personalrepräsentanten und dem Unternehmensrat dargestellt.
Aktienoptionen werden durch Entscheidungen des Präsidentenbüros
nach Richtlinien des Verwaltungsrates bewilligt. Sie werden hauptsächlich
an die Angestellten ausgegeben, unter Berücksichtigung von spezifischen
Kriterien für die Motivation und des Einflusses auf das Schicksal
des Unternehmens (im Gegensatz zu reinen finanziellen Beweggründen).
Details dieser Bewilligungen werden den Aktionären näher erläutert.
Umgekehrt sollen Produktgruppen-Manager periodische
Strategieplanungen mit ihren Mannschaften organisieren und über
eine synthetische Aussage und ihre Schlüsseloptionen an den Verwaltungsrat
und seine Ausschüsse berichten.
Der gewählte Unternehmensrat wird eingeladen,
an Sitzungen des Verwaltungsrates teilzunehmen. Dasselbe wird bei Generalversammlungen
der Aktionäre getan. Solche Einladungen tragen zur Transparenz
und zum Zugehörigkeitsgefühl bei, ohne die Gefahren von Insiderhandel
zu verursachen, und ohne die Balance im Unternehmen zwischen den Aktionären,
Angestellten und Anspruchsberechtigten zu gefährden.
Wir berücksichtigen natürlich auch unsere
Konkurrenten unter unseren Anspruchsberechtigten, aber die, die für
uns vor allem zählen, sind unsere Kunden. Die eventuell mitgeteilten
Preisinformationen sind auf die öffentlich zugänglichen Listenpreise
begrenzt.
Das Direktorat ist für die Durchführung
einer kontinuierlichen Einschätzung der tatsächlichen korporativen
Bewertung verantwortlich, das zur Steuerung und zum Management dient.
Der Vorsitzende des Direktorates garantiert korrekte öffentliche
Finanzberichte.
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Der Verwaltungsrat stützt sich auf den Ausschuß
für die Entlastung des Direktorats, das Nennungen und Vergütungen
für Direktoren und Top-Manager empfiehlt und auf dem Prüfungsausschuß
für die satzungsgemäße Buchprüfung, bei denen beiderseits
unabhängige Persönlichkeiten den Vorsitz haben. Den Vorsitz
der gewählten Ausschüsse im Unternehmen, der Wirtschaftsausschuß
und der Wissenschaftsausschuß, werden durch einen der Direktoren
übernommen.
Die satzungsgemäßen Buchprüfer werden
durch den Prüfungsausschuß ernannt, noch vor der Stimmabgabe
bei der Aktionärsversammlung; sie werden spezifisch zu einer Revidierung
der Befolgung des Direktorates und des Managements mit den Richtlinien
der Unternehmensführung beauftragt.
Arbeitnehmer, die über etwaige, wie auch immer
geartete, Mißstände berichten möchten werden eingeladen
diese den Rechnungsprüfern oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses
mitzuteilen.
Das Unternehmen ist der großzügigen Schaffung
neuer Arbeitsplätze verpflichtet, dies jedoch unter der Bedingung,
daß ein Großteil der zusätzlichen Arbeitszeit dem Unternehmenswachstum
gewidmet ist, allerdings mit dem ebenso großen Verlangen der Nutznießer
und der Beschränkung, daß diese Mehrarbeit nur von auf langjährige
Beschäftigungsverhältnisse ausgelegten professionellen Positionen
ausgeführt wird.
Die Unternehmenskultur unterstreicht und unterstützt eine kritische
Auseinandersetzung mit Thesen und Antithesen, um den zu einfachen
Konsens zu vermeiden und eine anregende Vereinigung der Gegensätze zu
bevorzugen.
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Das Unternehmen hat sich insbesondere verpflichtet, Produktivität in
Wachstum zu überführen, d.h. teilnehmendes Kollektivwissen zu Managen.
Dies trägt zur Streßverminderung und zum Beseitigen von psychologischen
Barrieren bei. Wenn ein Angestellter diesen Prinzipien entgegensteht,
und er keiner klärenden Maßnahme offen ist, und auch keine Anzeichen
einer Verhaltensänderung sichtbar sind, wird ein Verlassen des
Unternehmens unerläßlich.
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Die hierarchische Position ist nicht ein Platz für die
Machtausübung, aber für den Einfluß und die Unterstützung. Sie ist
diejenige, welche das Hervorbringen von Kollektivproduktivität
ermöglicht und so das Überleben des Unternehmens sichert. Manager haben
die Verpflichtung, einen freien Blick auf das Verhalten offenzulegen,
das zum Erfolg oder zum Mißerfolg führt.
* Korrespondierend zu den drei Gebieten des Gesetzes: des Unternehmens,
der Gesellschaft und dem Kommerz
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