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# 3 - Protokolle zur Simulation physikalischer Effekte in logischen Schaltungen

 

eda umgebung

EDA Entwickler gehen zwei verschiedene Wege bezüglich des Betriebsverfahrens der Anwender:
entweder sie liefern eigenständige Anwendungen, z.B. einen Simulator wie SMASH, oder sie bieten eine EDA-Umgebung für einen starren Designablauf an.
Beides ergibt die unglückliche EDA Lücke, nämlich die Unfähigkeit reale Aufgaben mit passenden "Lösungen" anzusprechen, aufgrund des mangelnden Verständnisses von EDA Entwicklern gegenüber den wahren Bedürfnissen der IC und SoC Designer.
Die SoCKET™ Innovation betont, daß mit der Technologie jeder EDA Anwendung "Lösungen" geliefert werden, fokussiert auf Schaltungsentwurf und der ISO-9001 Sachkenntnis: d.h. die EDA Anwendung muß mit Modellen des Kernproblems ergänzt werden und überdies mit der Führung entsprechender "Betriebsprotokolle".

Diese Simulationsprotokolle führen den Designer, um zwei komplexe Simulationsthemen zu lösen:

  • Isolation der Schaltungsbereiche, in denen typisches Wissen der Simulationssprachen nicht ausreicht und Hereinzoomen, um alle möglichen Gefahrenzonen in der Schaltung hervorzuheben,
  • Messungen von lokalen Eigenschaften, um die Anforderungen zu bestimmen, die durch andere Schaltungsfunktionen bereitgestellt werden müssen

Dank SMASH und einer akkuraten Methode, welche die Simulation in einige kleine Sequenzen aufspaltet, können kritische Probleme wie bilaterale Gatter oder Jitter-Simulationen gemeistert werden.

 

Betriebsprotokoll für getrennte Simulationen

FALL 1: Protokoll der physikalischen Abhängigkeit der Logik

abhängigkeit des logik
Folgend ein Beispiel von Fehlern, die auftreten können, wenn kein Zoom-Protokoll erstellt wird. Dieser Fall, der in einem Anwendungshinweis dokumentiert wird, veranschaulicht den Unterschied von Resultaten zwischen einem Modell in Verilog, das einem typischen Designer bekannt ist und dem, das eine erweiterte Verilog Routine erfordert, die eine Zwischenstufe zwischen Gattern und Transistoren modelliert.

Das Transistor-Niveau klärt, welche Verilog Simulation korrekt ist


transistor niveau
xor schaltbild

Verilog Gatter-Niveau, das Resultat ist falsch Verilog auf tieferer Ebene, das Resultat ist korrekt
verilog gatter niveau verilog tieferer Ebene

Solch ein Protokoll, das auf Gefahrenzonen aufmerksam macht, profitiert zu 80%-20% von Pareto's Gesetz:
Die meisten Schaltungsbereiche werden korrekt, auf Gatter-Niveau, mit der typischen Gewandtheit der digitalen Designer modelliert, aber einige schnelle Schaltkreise oder Fälle von Asynchronität erfordern entweder Mehrebenenmodellierung für eine elektrische Simulation, oder tiefergehende Modellierungssachkenntnis mit selteneren Logikmerkmalen zur transienten Analyse.

 

Betriebsprotokoll für abhängige Simulationen

FALL 2: Protokoll, bei dem eine Messung eine Anforderung definiert

protokoll

Jitter simulation:

In fast jeder Art digitaler Kommunikationssysteme, beeinflussen Versatz und Jitter nicht nur die Datenintegrität, sondern vergrößern auch den Kompromiß zwischen der Datenrate gegenüber dem Übertragungsabstand. Inzwischen ist die Synchronisierung der komplexen Blöcke innerhalb eines SoC in hohem Grade durch Low Jitter PLLs erforderlich.
Leider kann bis jetzt keine EDA Anwendung helfen entweder die annehmbare Jitter-Schwelle eines SoC zu spezifizieren oder sogar zu messen. Infolgedessen ist den Logikdesignern bei dem Begriff Jitter unwohl, und sie sind nicht imstande den spezifischen Jitter zu definieren, der von ihren SoC benötigt wird, oder anders ausgedrückt: sie sind nicht imstande, die kritischen Wege in ihrem SoC zu identifizieren, die durch Jitter gestört werden können.

Es ist allerdings notwendig, die Jitter-Anforderungen von eingebetteten Virtuellen Komponenten (ViC), wie PLL, DLL oder Datentaktrückgewinnungsschaltungen, genau spezifizieren zu können. Falsche Spezifikationen können bestenfalls in einem unvorhersehbaren Herstellungsertrag und schlimmstenfalls in einem nicht funktionierendem SoC resultieren.

Dank eines innovativen Simulationsprotokolls, das auf HDL Modellen (VHDL oder äquivalent Verilog) basiert, ist es mit SMASH möglich den Jitter-Wert zu spezifizieren, der von einem SoC toleriert werden kann, ohne eine Ertragsminderung in Kauf zu nehmen.

Solch ein Protokoll ist nützlich für die SoC Integratoren, da es die Simulationszeit beim Erkennen von Schwankungen drastisch verkürzt: es ist nur nötig den maximalen Jitter-Wert zu ermitteln, der von einem PLL Lieferanten garantiert wird, um festzustellen, ob die PLL die Bedürfnisse des SOC erfüllt.

d.h. die EDA Anwendung ist SMASH,
angereichert mit Problem-fokussierten Modellen, um das Verhalten der in Verbindung stehenden Prozessoren darzustellen,
und die Anleitung durch passende Betriebsprotokolle wird in einem Anwendungshinweis zur Verfügung gestellt.

 

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