# 4 - Umfassende Top-down oder Bottom-up Fähigkeiten zur Beschleunigung der Mixed-Signal Schaltungsentwicklung |
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Zweiseitiger Turm der Ebenen: Mehrebenen-Äquivalenzprüfung
Um die Mixed-Signal-Simulation zu promoten und Multi-Level-Belange zu veranschaulichen, ist eine Darstellung als "Turm der Ebenen" mit seinen zwei Seiten, Analog und Logik, besonders effektiv. Multi-Level-Zoomen und die Überprüfung der Gleichwertigkeit ist eine kritische Funktionalität für Designer um ihre Entwicklungszeiten durch gleichzeitige Steigerungen der Simulationsgeschwindigkeit und der Relevanz zu reduzieren.

Mehrebenen und Mehrsprachigkeit
Auf unterster Ebene, der Elektrik-Ebene, ermöglicht es das Modellieren mit Transistoren: Es ist die Welt von SPICE. Die darüber liegende Ebene ist die von RTL (Register Transfer Level), synthetisiert zu Gates für die Logik-Seite, und funktionelle Makro-Blöcke für virtuelle Komponenten oder Sub-Blöcke für die analogen Seite.
Verhaltensbeschreibungen beginnen darüber für abstrakte Modelle auf SoC-Ebene in HDL-AMS oder C-ähnlichen Sprachen. Die höchste Ebene ist die der architektonischen Beschreibung der Systemebene.
Nun gibt es einen tieferen Sinn für einen Mixed-Signal-Simulator und der ist immer gegeben, wenn eine reine Logik-Schaltung sich mit Signalen der realen Welt befasst, d.h. meist mit analogen. HDL-AMS wurde zu einem großen Teil für die Modellierung von Signalaustausch entworfen und nicht für die Kommunikationprozesse!
Effektive Top-Down- und Bottom-Up-Designprozesse erfordern erhebliche Funktionalitäten über sprachliche Grenzen hinweg. Aber es ist wichtig zu begreifen, dass Logikdesign im Wesentlichen ein Top-Down-Prozess ist, der von der Macht der automatischen Synthese profitiert, währenddessen Analogdesign im Wesentlichen ein "bottom-up"-Prozess ist, der bestenfalls die Einbindung von "Generatoren" flexibler Makro-Zellen erlaubt.
Virtuelle
Testumgebung für gemischt analog/logische Signale
SMASH ist ein "einmotoriger" Simulator. Für
gemischt analog/logische Aufgaben eine einzelne Maschine zu verwenden,
ist weniger nachteilig als getrennte Simulatoren zu verbinden. Jedoch,
für das Simulieren über sehr unterschiedliche Domänen,
ist es dennoch sinnvoll die Kosimulation zusammen mit dem Besten jedes
Bereiches zu verwenden. DOLPHIN bietet mit SMASH und SUCCESS™ die
Möglichkeit der Kosimulation, mit Kopplung eines Befehlssatz-Simulators
(Instructions Set Simulator ISS) an.
Folgende Gliederung kann zur Visualisierung einer Komponente
als „Black Box“dienen:
- Eingangsdatensignale (analog, bei realen physikalischen Signalen, digital, für Signale von IC's),
- Kontrollsignale (digital), vorzugsweise in C-Kode geschrieben,
- Ausgangssignal, sowohl logisch als auch analog.
Die Black Box ist eine Pin-genaue Darstellung in rein
digitaler HDL, obwohl die inliegende Schaltung analog oder logisch
implementiert sein kann.
Die virtuelle Testumgebung wird in VHDL-AMS beschrieben.

Als Beispiel für die einfachsten Fälle
solch eines gemischt analog/logischen Modells
Für anspruchsvollere Applikationen, ausgelegt nach VSIA Empfehlungen, siehe ADmir
Kosimulieren oder nicht kosimulieren
Der Turm der Ebenen muß deshalb,
ohne Nachteile einzubringen, mit der Möglichkeit der Kosimulation
mehrerer Domänen erweitert werden. Dies bietet SUCCESS, DOLPHIN's
Lösung für diese Herausforderung. Zwei Kosimulationsfälle
werden betrachtet:
- Analoge Koppelung zu weiterem Analogen ermöglicht
die Verbindung an einen HF/RF Simulator. Der Turm wird mit einem
neuen Simulationsgebiet außerhalb der Zeitdomäne erweitert
(HF/RF befindet sich in der Schwingungsübertragungsdomäne).
- Logik-Koppelung an weitere Logik ermöglicht
die Verbindung an einen Instruction Set Simulator (ISS). SMASH
liefert die exklusive Fähigkeit, Anwendungsprogramme mit Mischsignalperipherie
zu simulieren.
Mit dieser Lösung ist der gesamte
Vorteil für die Systementwicklung erreicht.

SMASH
ermöglicht
die Kosimulation gemischt analog/logischer Signale! |
Keine nachteilige “Backplane” die
Verzögerungen und Verzerrungen mit sich bringt…
Beispiel anhand eines PLL
Dieses einfache PLL läßt sich
auf unterschiedlichen Ebenen simulieren (alle Kombination sind möglich).
Bei der gewählten Lösung sind die Resultate Kompromisse zwischen
Genauigkeit und Simulationsgeschwindigkeit.
Folgend sind einige Lösungen dargestellt.
SPICE / Verilog |
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- Dies ist eine sehr
genaue Lösung.
- Jedoch
benötigt
die VCO-Simulation 80% der Simulationszeit.
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| SPICE / Verilog / ABCD |
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Der VCO ist in ABCD (Analog
Behavioral C-based Description, SPICE-Erweiterung) beschrieben
- Die Genauigkeit kann
abnehmen
- Die Simulationszeit
wird reduziert (ca. halbiert)
Da der RC Low-Pass-Filter
nicht viel Simulationszeit benötigt, wird er unverändert
beibehalten |
| SPICE / VHDL |
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Die Logikbeschreibung
ist in VHDL geschrieben.
- Geschwindigkeit und
Genauigkeit sind ähnlich der von SPICE/VERILOG.
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| VHDL-AMS / VHDL |
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Der gesamte PLL kann in
VHDL/VHDL-AMS beschrieben werden.
- Es ist der beste Kompromiß zwischen
Geschwindigkeit und Genauigkeit.
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| Einige SMASH Optionen, entsprechend Ihrem spezifischen
Bedarf! |
< SMASH Differentiators
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